Prospektion

Hedemünden 170


In Hedemünden war eine etwa 3 ha große Fläche für ein Bauvorhaben vorgesehen. Im Vorfeld der Baumaßnahme sollte 2012 eine archäologische Sondierung erfolgen. Um festzustellen, ob sich archäologische Befunde auf der Fläche und in welchem Umfang befinden, wurden Suchschnitte mit dem Bagger angelegt. Ein bereits vorhandener Geomagnetikplan diente als Grundlage für die Schnittplanung. Dort sichtbare Strukturen stellten sich jedoch als Bioturbation oder geologische Besonderheiten heraus. Zeugnisse menschlicher Aktivität fanden sich in einem massiven Hangkolluvium ohne klassischen archäologischen Befund. Diese Prospektion ersparte dem Investor eine permanente archäologische Baubegleitung.